VEREIN FÜR LEIBESÜBUNGEN RHEINBACH 1913 e.V.
Fußball & Freizeitsport
Postfach 1345,
53350 Rheinbach
STADT RHEINBACH

Fassung vom 18. April 2005

Satzung des Vereins für Leibesübungen Rheinbach 1913 e.V. (VfL)

§ 1 Name, Sitz

1. Der Verein führt den Namen „Verein für Leibesübungen Rheinbach 1913 e.V. (VfL)“

2. Er hat seinen Sitz in Rheinbach und ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung; Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus a. Mitgliedern, b. Ehrenmitgliedern.

2. Die Mitgliedschaft kann grundsätzlich nur auf schriftlichen Antrag erworben werden. Bei mündlicher Beantragung der Mitgliedschaft ist der schriftliche Antrag innerhalb eines Monats nachzureichen. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung steht dem Betroffenen die Anrufung der Mitgliederversammlung zu, die über die Aufnahme mit einfacher Mehrheit entscheidet.

4. Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Verein besonders verdient gemacht hat. Über den Antrag, ein Ehrenmitglied zu ernennen, entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit der ihm angehörenden Mitglieder.

5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

6. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären und nur zum Ende eines jeden Halbjahres möglich.

7. Der Ausschluss kann erfolgen bei

a. grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung.

b. schwerwiegendem, vereinsschädigendem Verhalten,

c. Beitragsrückständen von mindestens sechs Monaten oder anderen finanziellen Verpflichtungen in gleicher Höhe, wenn das Mitglied zweimal – zuletzt einen Monat zuvor durch Einschreiben – gemahnt und auf den möglichen Ausschluss hingewiesen worden ist.

8. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit der ihm angehörenden Mitglieder, nachdem dem Betroffenen Gelegenheit gegeben worden ist, sich zu rechtfertigen. Der Ausschluss ist dem Betroffenen Mitglied unter Angabe der Gründe durch Einschreiben mitzuteilen. Gegen die Entscheidung des Vorstandes steht dem ausgeschlossenen Mitglied die Beschwerde innerhalb einer Frist von zwei Wochen offen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Alle Mitglieder haben von der Vollendung des 16. Lebensjahres an Stimmrecht.

2. Von der Vollendung des 18. Lebensjahres an können die Mitglieder in eines der in der Satzung vorgesehenen Organe gewählt werden.

3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Aufnahmegebühren und Beiträge zu zahlen. Der Beitrag ist im Voraus mindestens jeweils für ein Kalenderhalbjahr zu entrichten. Gleichzeitig mit der ersten Beitragszahlung ist die Aufnahmegebühr fällig. Der Vorstand ist berechtigt, im Einzelfall die Zahlung der Aufnahmegebühr und des Beitrags zu ermäßigen, zu erlassen oder eine andere Art der Zahlung zu gestatten. Abteilungen, deren Sportarten sehr hohe Kosten verursachen, die durch den Beitrag der Abteillungsmitglieder nicht gedeckt werden, sind berechtigt, einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die Höhe dieser Beitragszahlung bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

4. Die rechte und Pflichten der Vereinsjugend sind in der Jugendordnung des Vereins geregelt.

§ 6 Organe des Vereins

1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr, möglichst innerhalb der ersten Jahreshälfte durch den Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche unter Angabe von Ort, Zeit in Form einer schriftlichen Einladung mit postalischer Zustellung oder durch Hinweise in der regionalen Presse einzuberufen. Die Einladung bzw. der Hinweis auf die Mitgliederversammlung über das Internet oder auf vereinsinternen Verteilerwegen oder durch Aushang in vereinseigenen Schaukästen ist unter Beachtung der Fristen zulässig.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist binnen vier Wochen auf Beschluss des Vorstandes oder aufschriftlichen Antrag von 1/10 der Mitglieder einzuberufen. Für die Einladungsfrist und Form gilt § 6 (2) entsprechend.

4. Anträge aus dem Kreis der Mitglieder zu Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung müssen berücksichtigt werden, wenn sie dem Vorstand mindestens einen Tag vor der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen. Dies gilt nicht für Anträge zur Satzungsänderung, die Gegenstand der Tagesordnung sein müssen.

5. Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen; Abstimmungen auf Verlangen eines anwesenden stimmberechtigten Mitgliedes erfolgen geheim.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden vor der Ermittlung der Mehrheit abgezogen. Erreicht kein Kandidat die erforderliche Mehrheit, so findet zwischen den beiden Kandidaten mit der größten Stimmenzahl eine Stichwahl statt.

6. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Finanzverwalter, Geschäftsführer, Fußballobmann für den Seniorenbereich, Jugendleiter sowie den Abteilungsleitern. Der Fußballobmann für den Seniorenbereich wird durch den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Zur Unterstützung des geschäftsführenden Vorstandes kann dieser einen Verwaltungsbeirat einsetzen. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender, vertreten. Die gerichtliche bzw. außergerichtliche Vertreterregelung gilt für §6 Abs 7 entsprechend.

7. Geschäftsführender Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende, die zwei stellvertretenden Vorsitzenden, der Finanzverwalter sowie der Geschäftsführer. Dieser wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes bestimmen.

8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse, soweit die Satzung nicht anderes vorsieht, mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

9. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Erfolgt die Neuwahl nicht rechtzeitig, so bleibt der Vorstand bis zur Neuwahl desselben weiter im Amt. Die Abteilungsleiter werden grundsätzlich für die Dauer von zwei Jahren von den Angehörigen ihrer Abteilung gewählt.

10. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und von einem vom Vorstand bestimmten Protokollführer zu unterschreiben.

§ 7 Finanzwesen

Von der Mitgliederversammlung jährlich zu wählende Kassenprüfer prüfen nach Ablauf des jeweiligen Rechnungsjahres das Finanzgebaren des Vereins und berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Prüfung

Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das nach Erfüllung aller Verpflichtungen vorhandene Vermögen an die Stadt Rheinbach mit der Maßgabe, das Vermögen nur für sportliche Zwecke zu verwenden.

Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins.

§ 8 Geschäftsordnung

Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.

§ 9 Schlussbestimmungen

1. Änderungen dieser Satzung können nur mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2. Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig verliert die frühere Satzung ihre Gültigkeit.

3. Gerichtsstand ist Rheinbach. Die Mitglieder verzichten diesbezüglich auf eventuell spezielle Gerichtsstände der Zivilprozessordnung und erkennen die Gerichtswahl durch ihre Mitgliedschaft an.

Für die Richtigkeit
Helmut Schulten Stempel VfL (Geschäftsführer)